als die verwirklichung von utopien…

…bezeichnete oscar wild einmal den fortschritt.

an dieser stelle im netz beschäftige ich mich zukünftig mit den themen, die ich nirgendwo anders verordnen kann. auf der reise durch die digitalen sphären stosse ich permanent auf informationsschnipsel, die lohnen an irgendeiner stelle erwähnt und verarbeitet zu werden. dies will ich nun also an dieser stelle tun.

viele der themen hier werden sich mit technologien und ihren nutzungsmustern beschäftigen – welch potential sie mit sich bringen, aber auch wie sie in die tradierten verhaltens- und nutzungsmuster der menschen eingreifen. einige der themen an dieser stelle werden aber sicher auch recht weit weg von der technischen bzw. technologischen ebene sein.

ein wirklich bis zum ende durchdachtes konzept kann ich  für diese seite nicht vorweisen. vielleicht muss das aber auch nicht unbedingt sein. ich weiß allerdings, dass ich einige dingean dieser stelle noch etablieren möchte. ich denke ich werde dieses blog nciht allein schreiben, sondern mir im laufe der zeit mitstreiter suchen. auch würde ich an dieser stelle gern einen podcast etablieren. ich selbst darf wohl gespannt sein, wie sich diese ziele – oder eher wünsche – entwickeln.

warum eigentlich transiente-sichten?

schaut man den begriff “transient” in der allwissenden müllhalde, speziell bei wikipedia, nach, so erhält man allerlei kurze definitionen und interpretationsansätz:

  • im Ingenieurwesen allgemein für den statistischen Begriff instationär
  • in der Informatik für zeitlich begrenzt in den Speicher geladene „flüchtige“ Daten, siehe Puffer (Informatik)
  • in der Elektrotechnik und Akustik für einen sehr schnellen, impulshaften Einschwingvorgang, die Transienten
  • in der Gentechnik für ein Gen, das von einer Zelle zwar als ein Plasmid aufgenommen, aber nicht ins Genom eingebaut wird, siehe Plasmid
  • in der Mathematik für einen Begriff aus der Theorie der Markow-Ketten, siehe Markow-Kette #Rekurrent und transient

all diesen erklärungsansätzen ist eines gemein: der fluss, die bewegung, die inkonsistenz. genau dies ist das querschnittsthema dem ich mich hier widmen möchte – der perspektive der veränderung (besonders durch technologischen fortschritt und der dadurch bedingten veränderung der handlungsalternativen von menschen). wer weiß, ob dies wirklich konsequent machbar ist. man darf gespannt sein, ich am allermeisten…

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