Hort des Wissens (TS005)

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„Ein Bücherschatz ist wie ein geistiger Baum, der Bestand hat und seine köstlichen Früchte spendet von Jahr zu Jahr, von Geschlecht zu Geschlecht.“
Thomas Carlyle (1795-1881)

Es dürfte eine nahezu unlösbare Aufgabe alle Bücher auf der Welt zu zählen, die Masse ist schier erschlagend. Und eine nicht geringe Menge steht in den Bibliotheken dieser Welt. Bibliotheken sind aber alles andere als reine Aufbewahrungsorte für Bücher, sie sind Speicher unserer Kultur, Horte des Wissens und Wegweiser im Meer der Informationen. Was Bibliotheken noch alles sind, habe ich versucht im Gespräch mit Lambert Heller zu erfahren. Wie so oft konnten wir die vielseitigen Aspekte dieser Frage nur streifen (unser Gespräch endete auch etwas abrupt, da Lambert noch einen Folgetermin hatte). Eine Erkenntnis kommt aber doch in allen Punkten zum Tragen: die Rolle der Bibliotheken ist gezeichnet von einem steten und spannenden Wandel, und alles andere als angestaubt. Viel Spaß beim Hören!



Lambert Heller, Matthias Fromm

Hier die Themen im Einzelnen:

Bild: New York Public Library von Thomas Hawk 

Was treibt Wissenschaftler an?

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Eine Antwort auf diese Frage werde ich in Zukunft meinen Gästen im Explorism-Podcast versuchen zu entlocken. Die erste Folge ist heute erschienen, zum Gespräch habe ich Oliver Tacke getroffen. Mehr Infos gibt’s dann drüben im Blog zum Podcast.

Folgen kann man außerdem auf der Facebook-Fanpage oder via Twitter unter @Explorism.

Viel Spaß!

The World of Wonders

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die bbc, die british broadcasting corporation, ist ja nicht erst seit gestern bekannt dafür ein paar sehr gute dokus zu machen. an dieser stelle möchte ich zwei davon empfehlen, die sich meines erachtens auf jeden fall für diejenigen lohnen, die sich zum einen für astronomie und zum anderen für mathematik interessieren:

gestern lief – wie ich dank rené (aka nerdcore) erfahren hab – der erste teil der doku wonders of the universe, die durch astrophysiker brian cox präsentiert wird. heute kann man die hd-version des ersten teils bereits auf youtube sehen, und lasst euch gesagt sein: es lohnt sich!

in this episode, brian seeks to understand the nature of time and its role in creating both the universe and ourselves. from an extraordinary calendar built into the landscape of peru to the beaches of costa rica, brian explores the cycles of time which define our experience of life on earth. but even the most epic cycles of life can’t begin to compare to the vast expanse of cosmic time. source: bbc

(youtube direktwonders, via nerdcore)

desweiteren bin ich über die doku “the story of maths, the language of the universe” gestoßen, die von oxford professor marcus du sautoy präsentiert wird.  auch diese doku kann man auf youtube anschauen kann, und zwar in den teilen 1, 2, 3 und 4 – danke dafür, liebes internet!

What lingers behind, what lies ahead

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DISCLAIMER: dieser eintrag ist ursprünglich auf meinem hauptblog erschienen.

ich bin eigentlich kein fan von rückblicken und dem gezwungenen vorausschauen auf die dinge, die da hoffentlich kommen mögen. bei letzterem ist es aber manchmal der fall, dass das öffentliche äussern einen gewissen druck erzeugt, der im zweifel (und in meinem fall ist es so) eher förderlich, denn hinderlich ist – thema extrinsische motivation und so.

auch die anzahl der baustellen, die man ich so beackere, zwingt einen schlicht gewisse dinge sehr genau zu planen, um kollisionen zu vermeiden – wie es mir im zurückliegenden jahr nicht immer gelungen ist. also versuche ich die dinge mal ein wenig zu ordnen, einzuordnen, glatt zu ziehen und für das nächste jahr in ein wenig mehr geregelte bahnen zu lenken. genau damit beginne ich, auch ganz im sinne der eben erwähnten motivation öffentlich, indem ich es hier und an anderer stelle verblogge.

der die jobs

ich kann auch das vergangene jahr auf ein erlebnisreiches, wenn auch nicht immer einfaches jahr bei meinem hauptarbeitgeber, dem fraunhofer-verbund iuk-technologie zurückblicken. in diesem umfeld, diesem spannungsfeld, zwischen wissenschaft, wirtschaft und politik erlebt man viele interessante, spannende, manchmal auch ermüdende dinge. nach den jahren der tätigkeit im „universum fraunhofer“ hat man sich mit vielen dingen abgefunden angefreundet, steht aber dann doch auch immer wieder vor neuen herausforderungen, die es lohnen angegangen zu werden und einen nicht ganz unerheblichen kraftaufwand zu investieren. viele der dinge mit denen ich beschäftigt bin, laufen im backoffice ab. dennoch konnten wir uns auch wieder erfolgreich an öffentlichen veranstaltungen beteiligen, wie bspw. am dbb-kongress neue verwaltung, dem kongress für verwaltungsmodernisierung und egovernment (einem thema mit dem ich mich auch an anderer stelle auseinandersetzte), oder auch dem 12. e12-gipfel. auf letzterem bin ich für einen kollegen eingesprungen und hatte das vergnügen mich auch mal vor der kamera als interviewer umzutun – nicht gerade einer meiner stärken. wen es interessiert: ich habe im rahmen des kongresses unter anderem mit dr. jörg liebe (director new business & innovation management der lufthansa systems infratec gmbh) über moderne inflight-entertainment-systeme gesprochen, habe ralph haupter (vorsitzender der geschäftsführung microsoft deutschland und area vice president international) zu enterprise 2.0, kollaborativem arbeiten und den kulturwandel im unternehmen befragt und sprach mit martin zimmerman (geschäftsführer der visenso gmbh) über den umgang, die technologien und die visionen im bereich 3d. es folgen voraussichtlich noch zwei interviews mit dr. thomas endres (chief information officer der lufthansa ag) und andy müller-maguhn (sprecher des chaos computer club).

in meiner beratenden tätigkeit als selbstständiger und bei der wimko wissensberatung habe ich (wir) in diesem jahr viele gespräche geführt, einige aufträge erfolgreich beendet und vor allem viel lernen können. eine erkenntnis, die ich besonders deutlich gewinnen konnte, ist, dass man hierbei seine kräfte sehr wohl dosiert einsetzen sollte und einen besonders realistischen blick auf das eigene leistungsvermögen und den eigenen kenntnishorizont werfen sollte (stichwort: was sind eigentlich meine kernkompetenzen?). ich denke im kommenden jahr ist es ratsam hier noch wesentlich strategischer gezielter vorzugehen. ich persönlich werde mich auch wieder mehr auf das konzeptionieren von kommunikationsstrategien und die damit einhergehenden analyse- und monitoring-aufgaben konzentrieren.

das leben um die jobs herum die freizeit

ich bin niemand, der sich besonders gut zurückhalten kann, wenn es darum geht neue baustellen aufzureissen. dennoch habe ich an einigen stellen im zurückliegenden jahr gemerkt, dass ich mich an der einen oder anderen stelle doch etwas übernommen habe. da ich 2011 sowohl (nun endlich) mein studium zum ende bringen möchte, als auch mich beruflich weiter professionalisieren möchte und darüber hinaus auch etwas mehr freizeit gewinnen möchte, ist es schlichtweg auch hier zeit die dinge etwas strategischer anzugehen. ich werde einige meiner ehrenamtlichen tätigkeiten auf ein minimum reduzieren aufgeben und versuchen mich zusammenzureissen, um möglichst wenig neue zusätzliche projekte anzuhäufen. dennoch gibt es dinge, die ich gern weiter betreiben möchte und teilweise auch noch ausbauen werde (wie z.b. das podcast-projekt). also, wie wird es auf den drei blogs, auf denen ich mich massgeblich umtue, weitergehen?

www.mfromm.de

dieses blog ist auch weiterhin meine „hauptblog“, auf dem ich mich relativ offen zu allen möglichen themen äussern möchte mit denen ich mich eingehender beschäftige und zu denen ich glaube etwas zu sagen zu haben. dennoch wird es hier weiterhin vor allem um wissenschaftskommunikation im allgemeinen und wissenschafts-pr im besonderen gehen. verstärkt werde ich im jahr 2011 kleinere thesen hier diskutieren, die ich im rahmen meiner anstehenden magisterarbeit entwerfe oder auch verwerfe.

ich habe mich über die letzten 1,5 jahre recht ausgiebig mit der wissenschaftskommunikation beschäftigt, besonders natürlich vor dem hintergrund der durch das web 2.0 vorangetriebenen entwicklung. ich habe immer wieder neue ideen für die magisterarbeit gehabt, bestehende verändert oder auch komplett verworfen. dies ist zum einen meiner täglichen arbeit im umfeld von wissenschaft und forschung geschuldet, zum anderen aber auch dem wachsenden dialog der (vor allem) im netz dazu stattfindet und sich zunehmend auch in neu erscheinenden publikationen niederschlägt. ich habe zu einigen der ideen und thesen bereits kleinere vorstudien durchgeführt, um zumindest auf einer einigermassen sicheren basis über den fortwährenden umgang mit ihnen entscheiden zu können. wie dem auch sei, mittlerweile drehen sich der grossteil meiner  ideen und der sich entwickelnden thesen um die folgen, die die kommunikation von wissenschaftlern und wissenschaftsorganisationen im netz auf der einen seite und die interaktivität und dialogizität im web 2.0 auf der anderen seite auf den wissenschaftsprozess und die präsentation von forschungsergebnissen haben. stichworte sind hier transparenz des forschungsprozesses, crowd reviewing, wissenschaftliches publizieren und vor allem auch die öffnung des wissenschaftsprozesses (neben open research also vor allem auch open science im sinne von open innovation in der wissenschaft), aber auch vieles mehr. was letztlich kern meiner magisterarbeit sein wird, wird sich im ersten jahresdrittel herausstellen, vielleicht auch mit hilfe (oder dank) der diskussion oder reaktion hier.

www.transiente-sichten.de

tatsächlich hatte ich am anfang, als ich die domain registrierte und das blog eröffnete, noch keine rechte ahnung in welche richtung es sich entwickeln würde. nun ja, überraschung: es ist mir auch nach wie vor noch nicht ganz klar. fest steht, dass transiente-sichten auch weiterhin mein schnipselblog bleiben wird, in dem ich all jenes verpacke, was mich da draussen im netz aus der welt des naturwissenschaftlichen und des fantastischen fasziniert.

ich möchte aber zukünftig mehr versuchen neben den faszinierenden schnipseln auch etwas planmässiger konzepte und konstrukte aus den naturwissenschaften in eine andere ebene zu transferieren und sie auf gesellschaftliche, medien- oder auch kommunikationswissenschaftliche funktionsweisen und phänomene zu übertragen. mal sehen, ob es mir gelingt.

www.collaborativerockers.de

collaborativerockers ist ein konstrukt ein projekt eine idee, die mein „bruder im geiste“ und ich es schon sehr lange im hinterkopf haben, schon öfter einmal mit leben zu füllen versuchten, und der wir uns jetzt ernsthaft verpflichtet haben.

unter collaborativerockers.de entsteht sukzessive eine plattform, auf der wir uns einem podcast-projekt widmen wollen. wir werden uns in unregelmässig-regelmässigen abständen real oder virtuell treffen, um über hinz und kunz zu reden. unsere aufmerksamkeit wird dabei sicher auf themen wie musik, film, literatur, abenteuer und netzkultur liegen, aber es wird sich auch immer wieder mal um themen wie gesellschaft, politik, religion, fernsehen, technik, wissenschaft und lifestyle (die guten seiten des lebens) drehen. wir haben eine grundlegende vorstellung und einen augenscheinlich recht guten plan, was das format angeht. aber wie das mit plänen so ist, wir werden sehen inwieweit alles so funktioniert. auch hier gilt wahrscheinlich: fortschritt ist rückschritt.

flankiert wird das projekt von der entsprechenden facebook-fanpage und dem passenden twitter-account @collabrockers. aber achtung: gerade designtechnisch sind wir bei weitem noch nicht da, wo wir gern hin wollen. aber das ist ein prozess, wie so vieles im leben. und schliesslich hapert es bei vielen projekten vor allem am start, denn so einige projekte kommen nie über eine planungsphase hinaus. daher legen wir einfach einmal los. die aufzeichnung der ersten folge ist übrigens für den 30.12.2010 geplant, sie dürfte dann in der ersten januarwoche 2011 online gehen.

wir würden uns natürlich freuen, wenn wir über die zeit ein paar hörer erreichen können! ;-)

2011

was auch immer 2011 geschehen mag, ich würde mich freuen den weg zu einem teil auch mit euch zu gehen!

bildnachweise:

glaskugelbild: crystal castles by frogman!

collaborativerockers: m.fromm/c.koerber

wegbild: the bluebells path by vainsang

from gravity to rilke and back again…

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gravitation, eine der vier grundlegenden (bisher bekannten) wechselwirkungen im universum (wenn auch die mit großem Abstand leichteste), beschreibt im grunde die anziehungskraft von massen untereinander. sie regte jedoch auch schon immer die phantasie von menschen an, großteils jene von schriftstellern.

scheibenwelt-autor terry pratchett schrieb in seinem roman “small gods” bereits:

gravity is a habit that is hard to shake off.

auch rené karl wilhelm johann josef maria rilke, kurz rainer-maria rilke, einer der bedeutendsten lyriker der deutschen sprache, widmete sich der gravitation in seinem dichterischem werk “das stundenbuch” (II, 16):

how surely gravity’s law,
strong as an ocean current,
takes hold of even the strongest thing
and pulls it toward the heart of the world.

each thing -
each stone, blossom, child -
is held in place.
only we, in our arrogance,
push out beyond what we belong to
for some empty freedom.

if we surrendered
to earth’s intelligence
we could rise up rooted, like trees.

instead we entangle ourselves
in knots of our own making
and struggle, lonely and confused.

so, like children, we begin again
to learn from the things,
because they are in god’s heart;
they have never left him.

this is what the things can teach us:
to fall,
patiently to trust our heaviness.
even a bird has to do that
before he can fly.

gemäss der newtonschen gravitationstheorie erzeugt jede (schwere) masse ein gravitationsfeld. in der allgemeinen relativitätstheorie geht man davon aus, dass zudem auch jede andere energieform ein solches gravitationsfeld erzeugt:

in der allgemeinen relativitätstheorie werden raum und zeit als einheit durch eine vierdimensionale pseudo-riemannsche mannigfaltigkeit beschrieben, die als raumzeit bezeichnet wird. die raumzeit wird lokal durch die anwesenheit von energie (= masse) gekrümmt. ein gegenstand, der nur dem einfluss der gravitation folgt, bewegt sich zwischen zwei raumzeitpunkten (ereignissen) stets entlang der kürzesten verbindung, gemessen mit der vierdimensionalen minkowski-metrik. dort wo die raumzeit flach ist, ist dies eine gerade. auf einer gekrümmten mannigfaltigkeit spricht man allgemein von einer geodäte. die gravitation lässt sich auf diese weise auf ein geometrisches phänomen zurückführen, für dessen erklärung keine besondere kraft mehr herangezogen werden muss….

die vierdimensionale raumzeit wird oft durch die zweidimensionale oberfläche eines dehnbaren tuches veranschaulicht. entgegen einer häufigen darstellung denke man sich dieses tuch besser in der schwerelosigkeit und frei von anderen kräften. eine massen- bzw. energieansammlung entspricht dann einer ausbeulung des tuches. alles, was sich auf der tuchoberfläche so „geradlinig wie möglich” nach art einer geodäte bewegt, würde sich innerhalb einer delle notwendig auf einer gekrümmten bahn bewegen….

vor diesem theoretischen hintergrund lässt sich dann auch die funktionalität des browsergames graviton, das sam gynn für den “18th ludum dare” wettbewerb programmierte. zu dem spiel gibt’s eigentlich nicht weiter viel zu sagen. hier eine kurze anleitung:

you move your cursor with the mouse, and points are scored by getting the enemies that chase after you to collide with each other.

a multiplier bonus is awarded for getting circles of the same colour to collide, although you won’t be concentrating too much on it when the screen is filled with enemies of all sizes and colours. there’s also no way to turn off the annoying music at the moment, and though the developer had spent an entire day playtesting graviton, the game still has a tendency to crash both my ie and firefox browser windows when the score goes past 2000 points.

und jetzt: viel spass!!!!

ein weg mit der mathematik richtig geld zu verdienen

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natürlich gibt es verschiedene wege sich mit der mathematik seinen lebensunterhalt zu verdingen. lehrer dürfte hier wohl ein klassisches beispiel sein, erfolgreicher lottospieler ein anderes. ein schon ausgefalleneres mathematisches berufs- bzw. betätigungsfeld dürfte dann wohl die kryptographie sein, in der es um das funktionale verschlüsseln von informationen geht, maßgeblich um vertraulichkeit, integrität, authentizität und verbindlichkeit eben jener informationen und deren erzeugern und nutzern zu erreichen/gewährleisten/erhalten/sichern.

sicher gibt es viele andere wege mit der mathematik (meist eher indirekt, als direkt) geld zu verdienen, es gibt jedoch einen, der besonders direkt und besonders spektakulär ist. reich werden durch rechnen geht heutztage vor allem durch das lösen der millennium-probleme. diese im jahre 2000 durch das clay mathematic institute (cmi) in cambridge festgesetzte liste von bisher ungelösten mathematischen problemen sind nämlich mit einem preisgeld in höhe von je einer million dollar dotiert – also vielmehr ist eine funktionierende lösung eines der probleme mit eben jener summe dotiert. was also sind die probleme (und warum sind sie so schwer?):

1. der beweis der vermutung von birch und swinnerton-dyer, die aussagen zur zahlentheorie auf elliptischen kurven trifft.

2. der beweis der vermutung von hodge, welche die algebraischen topologie nicht-singulärer komplexer algebraischer varietäten und ihrer geometrie verbindet.

3. analyse von existenz und regularität von lösungen der dreidimensionalen inkompressiblen navier-stokes-gleichungen, welche die strömung in newtonschen flüssigkeiten und gasen beschreiben.

4.die lösung des p-np-problems – einem problem, dass auch in der theoretischen informatik besteht – und versucht die beziehung der beiden komplexitätsklassen p und np zu beschreiben.

5. der beweis der poincaré-vermutung – die lange als das bedeutenste ungelöste problem im mathematischen teilgebiet der topologie galt (die topologie untersucht die eigenschaften geometrischer körper, also topologischer räume, die durch bestimmte verformungen wie dehnen, stauchen, verbiegen, verzerren, verdrillen eines Gegenstands nicht verändert werden).

6. der beweis der riemannschen vermutung, einer annahme über die nullstellen der riemannschen zetafunktion.

7. die erforschung der gleichungen von yang-mills, die starke und schwache Wechselwirkung beschreiben.

bisher gelang tatsächlich nur die lösung eines der sieben probleme – 2002 löste der russische mathematiker grigori jakowlewitsch perelman eben jene poincaré-vermutung. für diese leistung sollte perelman 2006 die fields-medaille verliehen werden und im jahre 2010 sollte ihm der millennium-preis zugesprochen werden. beides lehnte er ab. insofern ist noch genügend arbeit und betätigungsraum für jene, die sich selbst beteiligen wollen – natürlich unter einhaltung der regeln.

wem dieser blogbeitrag absolut überhaupt nichts sagt, dem bleibt (wie auch mir) schlussendlich noch die erkenntnis, dass es zu manchen dingen wohl nie eine logisch nachvollziehbare, numerisch strukturierte lösung geben wird – egal wie hoch das preisgeld auch sein mag.