The World of Wonders

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die bbc, die british broadcasting corporation, ist ja nicht erst seit gestern bekannt dafür ein paar sehr gute dokus zu machen. an dieser stelle möchte ich zwei davon empfehlen, die sich meines erachtens auf jeden fall für diejenigen lohnen, die sich zum einen für astronomie und zum anderen für mathematik interessieren:

gestern lief – wie ich dank rené (aka nerdcore) erfahren hab – der erste teil der doku wonders of the universe, die durch astrophysiker brian cox präsentiert wird. heute kann man die hd-version des ersten teils bereits auf youtube sehen, und lasst euch gesagt sein: es lohnt sich!

in this episode, brian seeks to understand the nature of time and its role in creating both the universe and ourselves. from an extraordinary calendar built into the landscape of peru to the beaches of costa rica, brian explores the cycles of time which define our experience of life on earth. but even the most epic cycles of life can’t begin to compare to the vast expanse of cosmic time. source: bbc

(youtube direktwonders, via nerdcore)

desweiteren bin ich über die doku “the story of maths, the language of the universe” gestoßen, die von oxford professor marcus du sautoy präsentiert wird.  auch diese doku kann man auf youtube anschauen kann, und zwar in den teilen 1, 2, 3 und 4 – danke dafür, liebes internet!

2001 trifft auf Fraktale…

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…oder anders: Sci-Fi-Autor und Futurist Sir Arthur C. Clarke zu Mandelbrot.

Der französisch-US-amerikanische Mathematiker Benoît B. Mandelbrot ist leider kürzlich im Alter von 86  Jahren verstorben. Der Forscher machte sich vor allem in seinen wegweisenden Arbeiten zur fraktalen Geometrie (er hat den Begriff Fraktal geprägt) und zur Chaosforschung verdient, wobei seine populärste Entdeckung die fraktale Mandelbrot-Menge ist. Sein Fachgebiet und seine Theorien dürften mit Sicherheit für die wenigsten Menschen wirklich verständlich sein, in der Wikipedia findet sich allerdings der folgende Absatz über seine Theorie der Mandelbrot-Menge und deren Rezeption in der Öffentlichkeit, darin heißt es:

Die Mandelbrot-Menge erlangte durch Publikationen von Bildern in den Medien Ende der 1980er Jahre einen für ein mathematisches Thema dieser Art ungewöhnlich großen Bekanntheitsgrad. Sie dürfte das populärste Fraktal und möglicherweise das populärste Objekt der zeitgenössischen Mathematik überhaupt sein.[6] Ein Aspekt neben dem enormen geometrischen Formenreichtum ist der extreme Kontrast zwischen diesem und der Einfachheit des zugrunde liegenden Algorithmus, der an biologische Systeme erinnert, bei denen nach naturwissenschaftlicher Sicht ebenfalls aus einer vergleichsweise geringen Zahl von Regeln äußerst komplexe Systeme entstehen können. Ein weiterer Aspekt ist die Nähe zur Chaostheorie, die ebenfalls in der Öffentlichkeit großes Interesse geweckt hatte. Die Mandelbrot-Menge hat auch Computerkünstler inspiriert und zu einem Aufschwung fraktaler Konzepte beigetragen. Dabei fanden und finden auch zahlreiche Modifikationen des Algorithmus Anwendung, welcher der Mandelbrot-Menge zugrunde liegt.

Für ein tieferes Verständnis von Mandelbrots Arbeit kann man allerdings eine Dokumentation heranziehen, die bereits im Jahre 1995 mit Sir Arthur C. Clarke (2001: A Space Odyssey; The Songs of Distant Earth; The Fountains of Paradise; u.v.m.) entstand. “Fractals – The Colors Of Infinity” dreht sich um Mandelbrots 1980er Entdeckung des Mandelbrot Set (M-Set). Die Doku lässt den Zuschauer in die Welt der fraktalen Geometrie eintauchen und führt schließlich auch zum “thumbprint of God.” Arthur C. Clarke spricht diese Doku und wird ergänzt durch David Gilmour (Gitarrist, Sänger und Songwriter für Pink Floyd), der den Soundtrack lieferte. Großartig, viel Spaß also dabei:

Quelle: Google Video

Übrigens kann man die DVD auch online käuflich erwerben.