Der Science-Fiction-Realitätsabgleich (TS001)

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Wie gestern schon einmal gesagt, mussten wir die geplante Folge der Collaborativerockers leider auf nächste Woche Sonntag verschieben. Den geplanten Sendeplatz auf moepmoep.org wollte ich aber nicht ungenutzt verstreichen lassen und habe sehr kurzfristig und ohne große Vorbereitung einfach die Pilotfolge für den hier schon einmal angekündigten neuen Podcast aufgenommen. Glücklicherweise musste ich nicht allein senden, sondern konnte auf @riotburnz ”zurückgreifen, der sich dankbarerweise nicht minder kurzfristig bereiterklärt hat bei dem Experiment mitzuwirken. Und so haben wir ein Thema aufgegriffen, über das wir ohnehin etwas machen wollten, nämlich den Abgleich von Science-Fiction und Realität. Wie schon die Space-Fiction-Folge bei den CR gezeigt hat, ist das Thema extrem umfangreich und an der einen oder anderen Stelle haben wir uns dank der nahezu nicht vorhandenen Vorbereitungszeit vielleicht auch etwas um Kopf und Kragen geredet. Sei’s drum. Ich denke uns hat’s Spaß gemacht und ich hoffe auch Ihr könnt dem Ganzen etwas abgewinnen. Viel Spaß!



Matthias Fromm, Riotburnz

Hier ein kurzer Themenüberblick:

Bild: Adjusting Time Circuits on my iPhone by JD Hancock on flickr.com

the mediator between brain and hands must be the heart…

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metropolis – neben seinen vielen Bedeutungen vor allem bekannt als filmisches und musikalisches epos vom großen fritz lang. das werk inspirierte viele weitere künstler zu ihren eigenen arbeiten. der comic-künstler m.w.kaluta hat das buch illustriert.

hier gibt es mehr davon.

roboter sind riskant…vielleicht…wenn ja, was tun?

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gegen mordende, oder zumindest amoklaufende roboter versichern? ist das eine passable lösung zur absicherung gegen “aus den fugen geratene technologie”, wie dieser klassiker des old-glory-insurance-werbespots mit Sam Waterstone suggeriert?

via youtube

oder sind asimov‘s robotergesetze genügend, um einen solchen rahmen an sicherheit zu schaffen in dem wir uns unbedenklich mit robotern gemeinsam bewegen können?

  1. Ein Roboter darf kein menschliches Wesen (wissentlich) verletzen oder durch Untätigkeit gestatten, dass einem menschlichen Wesen (wissentlich) Schaden zugefügt wird.
  2. Ein Roboter muss den ihm von einem Menschen gegebenen Befehlen gehorchen – es sei denn, ein solcher Befehl würde mit Regel eins kollidieren.
  3. Ein Roboter muss seine Existenz beschützen, solange dieser Schutz nicht mit Regel eins oder zwei kollidiert.

die schwäche dieser gesetze dürfte in der art ihrer fomulierung liegen, die offensichtlich sprachlich erfolgt ist. sind aber künstliche intelligenzen in der lage einen zugang zu dieser art von codierung zu erlangen, der so garantiert, dass sie daraus auch handlungsvorgaben ableiten?

oder ist es die überwachung der robotik-wissenschaftler untereinander, sozusagen das “open-source auf die finger schauen” damit kein stück schadhafter coder verwendung findet?

am ende bleibt uns womöglich doch nur die versicherung gegen roboter außer kontrolle?

dieser blogpost ist noch nicht zu ende gedacht…

where to put works of science fiction, fantasy, and horror?

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in eine datenbank selbstverständlich! in diesem fall bietet sich die internet speculative fiction database an. nach eigenem anspruch ist die isfdb:

a community effort to catalog works of science fiction, fantasy, and horror. It links together various types of bibliographic data: author bibliographies, publication bibliographies, award listings, magazine content listings, anthology and collection content listings, and forthcoming books.

in den letzten 10 jahren verzeichnet sie einen zurückhaltenden, aber stetigen zulauf (kein wunder, denn sowohl die datenbank, als auch das wiki beruhen auf der beteiligung der netzgemeinschaft). glaubt man den aktuellen statistiken, so listet die isfdb mittlerweile 463,382 titel von 68,363 autoren und 175722 publikationen von 10858 publishern, von denen immerhin bereits 39,635 (22.56%) verifiziert sind.

on and on it goes.