viele worte braucht man nicht…

flattr this!

…um die bilder von alex cherney zu beschreiben, denn in der regel sprechen sie für sich. alex cherney ist ein amateurfotograf aus australien, der mit ganz ansehnlichem equipment unglaublich fantastische bilder macht – und das im wahrsten sinne des wortes, denn er fotografiert den himmel. mittlerweile findet sich auch cherney’s website terrastro ein grandioses bilderarchiv.

vor kurzem erwählte nasa’s astronomy picture of the day (apod) eines von cherney’s bildern zum astronomy picture of the day (23. august 2010). jenes bild zeigt eine aufnahme der milchstrasse, welche cherney in der loch ard gorge in australien fotografierte. die aufnahme ist so gelungen, dass man an den felsen den schatten sehen kann, den diese im licht der milchstrasse werfen.

cherney hat sich u.a. zu dieser aufnahme die mühe gemacht, die zeitraffer-fotografien zu kurzen filmen zusammenzuschneiden. hier dieser unglaubliche film:

water dance from alex cherney on vimeo.

auch die anderen videos von cherney bieten fantastische zeitrafferaufnahmen.

war of the worlds

flattr this!

herbert george wells – seines zeichens englischer schriftsteller, historiker, soziologe und pionier der science-fiction literatur – brachte eine vielzahl von werken hervor, die eine menge von leuten bewegt hat. keines seiner werke dürfte jedoch einen vergleichbaren effekt gehabt haben, wie “war of the worlds”.

den größten effekt dürfte dieses werk jedoch in seiner hörspiel adaption von orson welles und dem mercury-theater gehabt haben, die am 30. oktober 1938 (dem vorabend von halloween) vom amerikanischen radiosender CBS ausgestrahlt wurde.

das hörspiel führte zeitungsberichten zufolge zu heftigen irritationen bei der bevölkerung von new york und new jersey, die teilweise das hörspiel für eine authentische reportage hielt und einen tatsächlichen angriff außerirdischer befürchtete. Die berichterstattung über diese vorfälle machte die sendung und damit auch den jungen orson welles weltberühmt. einige beschreibungen einer landesweiten massenpanik sind jedoch mit vorsicht zu genießen. Die kommunikations- und literaturwissenschaftliche forschungsliteratur, allen voran eine feld-untersuchung von hadley cantril aus dem jahr 1940, stellen die allzu gerne geäußerte kopflose hysterie in frage. heute wird davon ausgegangen, dass die immer wieder kolportierte massenpanik ausschließlich medial existierte. allenfalls einige wenige zuhörer sollen auf das hörspiel hereingefallen sein. auch das anrufaufkommen im sender CBS war lediglich etwas höher als sonst.

unabhängig von der erzielten wirkung ist dieses hörspiel jedoch ganz großartig und dank der wunderbaren errungenschaft des internets für jeden frei verfügbar.

in ihrer 1975′er filmproduktion “who’s out there” beschäftigte sich die NASA anschließend noch einmal mit welles’ hörspiel-adaption und der frage nach extraterrestrischem leben.

this film explores the new view of extraterrestrial life now emerging from the results of probes to the planets. the film discusses the conclusion of a number of distinguished scientists that other intelligent civilizations exist in the universe.

einfach fantastisch!!!!