The World of Wonders

die bbc, die british broadcasting corporation, ist ja nicht erst seit gestern bekannt dafür ein paar sehr gute dokus zu machen. an dieser stelle möchte ich zwei davon empfehlen, die sich meines erachtens auf jeden fall für diejenigen lohnen, die sich zum einen für astronomie und zum anderen für mathematik interessieren:

gestern lief – wie ich dank rené (aka nerdcore) erfahren hab – der erste teil der doku wonders of the universe, die durch astrophysiker brian cox präsentiert wird. heute kann man die hd-version des ersten teils bereits auf youtube sehen, und lasst euch gesagt sein: es lohnt sich!

in this episode, brian seeks to understand the nature of time and its role in creating both the universe and ourselves. from an extraordinary calendar built into the landscape of peru to the beaches of costa rica, brian explores the cycles of time which define our experience of life on earth. but even the most epic cycles of life can’t begin to compare to the vast expanse of cosmic time. source: bbc

(youtube direktwonders, via nerdcore)

desweiteren bin ich über die doku “the story of maths, the language of the universe” gestoßen, die von oxford professor marcus du sautoy präsentiert wird.  auch diese doku kann man auf youtube anschauen kann, und zwar in den teilen 1, 2, 3 und 4 – danke dafür, liebes internet!

GIF-Kunst: “Vintage Pong”

Dieses animierte GIF ist einfach zu cool, um es nicht zu bloggen:

Entdeckt hab ich das Bild übrigens beim Kraftfuttermischerwerk, orginal erschienen ist es bei Hey Okay.

Apropos Kraftwerk, da fällt mir zum einen Kraftwerk ein und zum anderen die Bluemoon-Folge “Atomkraft, nein oder danke” vom 19.11.2010 aus dem Atomkraftwerk Biblis B. Holger Klein im Gespräch mit Atomkraftgegner Markus Lang (Greenpeace-Mitglied aus Darmstadt) und dem Befürworter Norman Hoffmann (Ingenieur im AKW Biblis).

biohacking diy: transhumane form

letztes jahr berichtete ich ja schon einmal über biohacking im zusammenhang mit diy (do it yourself). am 30.12. bin ich dann bei wired.com auf einen lesenswerten artikel über lepht anonym gestossen, eine „biohackerin“, die sich selbst chips und sensoren unter die haut operiert und somit diy par excellence betreibt ist:

anonym is a biohacker, a woman who has spent the last several years learning how to extend her own senses by putting tiny magnets and other electronic devices under her own skin, allowing her to feel electromagnetic fields, or — if her latest project works — even magnetic north. since doctors won’t help her, she does it in her own apartment, sterilizing her equipment (needles, scalpels, vegetable peelers) with vodka. good anesthetic is largely impossible to buy, so she screams a little, and sometimes passes out. but it’s worth it, for what’s on the other side. (quelle)

lepht anonym bloggt über ihre erfahrungen und hat beim 27. chaos communication congress (27c3) einen vortrag gehalten, den man sich übrigens auch noch im video herunterladen bzw. anschauen kann.

this is diy transhumanism, the fringe of a movement that itself lies well outside the mainstream of philosophy, ethics, technology and science. (quelle)

auf youtube gibt’s eine kurze einführung in den transhumanismus:

What lingers behind, what lies ahead

DISCLAIMER: dieser eintrag ist ursprünglich auf meinem hauptblog erschienen.

ich bin eigentlich kein fan von rückblicken und dem gezwungenen vorausschauen auf die dinge, die da hoffentlich kommen mögen. bei letzterem ist es aber manchmal der fall, dass das öffentliche äussern einen gewissen druck erzeugt, der im zweifel (und in meinem fall ist es so) eher förderlich, denn hinderlich ist – thema extrinsische motivation und so.

auch die anzahl der baustellen, die man ich so beackere, zwingt einen schlicht gewisse dinge sehr genau zu planen, um kollisionen zu vermeiden – wie es mir im zurückliegenden jahr nicht immer gelungen ist. also versuche ich die dinge mal ein wenig zu ordnen, einzuordnen, glatt zu ziehen und für das nächste jahr in ein wenig mehr geregelte bahnen zu lenken. genau damit beginne ich, auch ganz im sinne der eben erwähnten motivation öffentlich, indem ich es hier und an anderer stelle verblogge.

der die jobs

ich kann auch das vergangene jahr auf ein erlebnisreiches, wenn auch nicht immer einfaches jahr bei meinem hauptarbeitgeber, dem fraunhofer-verbund iuk-technologie zurückblicken. in diesem umfeld, diesem spannungsfeld, zwischen wissenschaft, wirtschaft und politik erlebt man viele interessante, spannende, manchmal auch ermüdende dinge. nach den jahren der tätigkeit im „universum fraunhofer“ hat man sich mit vielen dingen abgefunden angefreundet, steht aber dann doch auch immer wieder vor neuen herausforderungen, die es lohnen angegangen zu werden und einen nicht ganz unerheblichen kraftaufwand zu investieren. viele der dinge mit denen ich beschäftigt bin, laufen im backoffice ab. dennoch konnten wir uns auch wieder erfolgreich an öffentlichen veranstaltungen beteiligen, wie bspw. am dbb-kongress neue verwaltung, dem kongress für verwaltungsmodernisierung und egovernment (einem thema mit dem ich mich auch an anderer stelle auseinandersetzte), oder auch dem 12. e12-gipfel. auf letzterem bin ich für einen kollegen eingesprungen und hatte das vergnügen mich auch mal vor der kamera als interviewer umzutun – nicht gerade einer meiner stärken. wen es interessiert: ich habe im rahmen des kongresses unter anderem mit dr. jörg liebe (director new business & innovation management der lufthansa systems infratec gmbh) über moderne inflight-entertainment-systeme gesprochen, habe ralph haupter (vorsitzender der geschäftsführung microsoft deutschland und area vice president international) zu enterprise 2.0, kollaborativem arbeiten und den kulturwandel im unternehmen befragt und sprach mit martin zimmerman (geschäftsführer der visenso gmbh) über den umgang, die technologien und die visionen im bereich 3d. es folgen voraussichtlich noch zwei interviews mit dr. thomas endres (chief information officer der lufthansa ag) und andy müller-maguhn (sprecher des chaos computer club).

in meiner beratenden tätigkeit als selbstständiger und bei der wimko wissensberatung habe ich (wir) in diesem jahr viele gespräche geführt, einige aufträge erfolgreich beendet und vor allem viel lernen können. eine erkenntnis, die ich besonders deutlich gewinnen konnte, ist, dass man hierbei seine kräfte sehr wohl dosiert einsetzen sollte und einen besonders realistischen blick auf das eigene leistungsvermögen und den eigenen kenntnishorizont werfen sollte (stichwort: was sind eigentlich meine kernkompetenzen?). ich denke im kommenden jahr ist es ratsam hier noch wesentlich strategischer gezielter vorzugehen. ich persönlich werde mich auch wieder mehr auf das konzeptionieren von kommunikationsstrategien und die damit einhergehenden analyse- und monitoring-aufgaben konzentrieren.

das leben um die jobs herum die freizeit

ich bin niemand, der sich besonders gut zurückhalten kann, wenn es darum geht neue baustellen aufzureissen. dennoch habe ich an einigen stellen im zurückliegenden jahr gemerkt, dass ich mich an der einen oder anderen stelle doch etwas übernommen habe. da ich 2011 sowohl (nun endlich) mein studium zum ende bringen möchte, als auch mich beruflich weiter professionalisieren möchte und darüber hinaus auch etwas mehr freizeit gewinnen möchte, ist es schlichtweg auch hier zeit die dinge etwas strategischer anzugehen. ich werde einige meiner ehrenamtlichen tätigkeiten auf ein minimum reduzieren aufgeben und versuchen mich zusammenzureissen, um möglichst wenig neue zusätzliche projekte anzuhäufen. dennoch gibt es dinge, die ich gern weiter betreiben möchte und teilweise auch noch ausbauen werde (wie z.b. das podcast-projekt). also, wie wird es auf den drei blogs, auf denen ich mich massgeblich umtue, weitergehen?

www.mfromm.de

dieses blog ist auch weiterhin meine „hauptblog“, auf dem ich mich relativ offen zu allen möglichen themen äussern möchte mit denen ich mich eingehender beschäftige und zu denen ich glaube etwas zu sagen zu haben. dennoch wird es hier weiterhin vor allem um wissenschaftskommunikation im allgemeinen und wissenschafts-pr im besonderen gehen. verstärkt werde ich im jahr 2011 kleinere thesen hier diskutieren, die ich im rahmen meiner anstehenden magisterarbeit entwerfe oder auch verwerfe.

ich habe mich über die letzten 1,5 jahre recht ausgiebig mit der wissenschaftskommunikation beschäftigt, besonders natürlich vor dem hintergrund der durch das web 2.0 vorangetriebenen entwicklung. ich habe immer wieder neue ideen für die magisterarbeit gehabt, bestehende verändert oder auch komplett verworfen. dies ist zum einen meiner täglichen arbeit im umfeld von wissenschaft und forschung geschuldet, zum anderen aber auch dem wachsenden dialog der (vor allem) im netz dazu stattfindet und sich zunehmend auch in neu erscheinenden publikationen niederschlägt. ich habe zu einigen der ideen und thesen bereits kleinere vorstudien durchgeführt, um zumindest auf einer einigermassen sicheren basis über den fortwährenden umgang mit ihnen entscheiden zu können. wie dem auch sei, mittlerweile drehen sich der grossteil meiner  ideen und der sich entwickelnden thesen um die folgen, die die kommunikation von wissenschaftlern und wissenschaftsorganisationen im netz auf der einen seite und die interaktivität und dialogizität im web 2.0 auf der anderen seite auf den wissenschaftsprozess und die präsentation von forschungsergebnissen haben. stichworte sind hier transparenz des forschungsprozesses, crowd reviewing, wissenschaftliches publizieren und vor allem auch die öffnung des wissenschaftsprozesses (neben open research also vor allem auch open science im sinne von open innovation in der wissenschaft), aber auch vieles mehr. was letztlich kern meiner magisterarbeit sein wird, wird sich im ersten jahresdrittel herausstellen, vielleicht auch mit hilfe (oder dank) der diskussion oder reaktion hier.

www.transiente-sichten.de

tatsächlich hatte ich am anfang, als ich die domain registrierte und das blog eröffnete, noch keine rechte ahnung in welche richtung es sich entwickeln würde. nun ja, überraschung: es ist mir auch nach wie vor noch nicht ganz klar. fest steht, dass transiente-sichten auch weiterhin mein schnipselblog bleiben wird, in dem ich all jenes verpacke, was mich da draussen im netz aus der welt des naturwissenschaftlichen und des fantastischen fasziniert.

ich möchte aber zukünftig mehr versuchen neben den faszinierenden schnipseln auch etwas planmässiger konzepte und konstrukte aus den naturwissenschaften in eine andere ebene zu transferieren und sie auf gesellschaftliche, medien- oder auch kommunikationswissenschaftliche funktionsweisen und phänomene zu übertragen. mal sehen, ob es mir gelingt.

www.collaborativerockers.de

collaborativerockers ist ein konstrukt ein projekt eine idee, die mein „bruder im geiste“ und ich es schon sehr lange im hinterkopf haben, schon öfter einmal mit leben zu füllen versuchten, und der wir uns jetzt ernsthaft verpflichtet haben.

unter collaborativerockers.de entsteht sukzessive eine plattform, auf der wir uns einem podcast-projekt widmen wollen. wir werden uns in unregelmässig-regelmässigen abständen real oder virtuell treffen, um über hinz und kunz zu reden. unsere aufmerksamkeit wird dabei sicher auf themen wie musik, film, literatur, abenteuer und netzkultur liegen, aber es wird sich auch immer wieder mal um themen wie gesellschaft, politik, religion, fernsehen, technik, wissenschaft und lifestyle (die guten seiten des lebens) drehen. wir haben eine grundlegende vorstellung und einen augenscheinlich recht guten plan, was das format angeht. aber wie das mit plänen so ist, wir werden sehen inwieweit alles so funktioniert. auch hier gilt wahrscheinlich: fortschritt ist rückschritt.

flankiert wird das projekt von der entsprechenden facebook-fanpage und dem passenden twitter-account @collabrockers. aber achtung: gerade designtechnisch sind wir bei weitem noch nicht da, wo wir gern hin wollen. aber das ist ein prozess, wie so vieles im leben. und schliesslich hapert es bei vielen projekten vor allem am start, denn so einige projekte kommen nie über eine planungsphase hinaus. daher legen wir einfach einmal los. die aufzeichnung der ersten folge ist übrigens für den 30.12.2010 geplant, sie dürfte dann in der ersten januarwoche 2011 online gehen.

wir würden uns natürlich freuen, wenn wir über die zeit ein paar hörer erreichen können! 😉

2011

was auch immer 2011 geschehen mag, ich würde mich freuen den weg zu einem teil auch mit euch zu gehen!

bildnachweise:

glaskugelbild: crystal castles by frogman!

collaborativerockers: m.fromm/c.koerber

wegbild: the bluebells path by vainsang

90 Minuten über den Meister…

SnagFilms, die Streaming-Plattform für Dokumentarisches, zeigt nunmehr die legendäre Lovecraft-Doku “Lovecraft: Fear of the Unkown” aus dem Jahr 2008 komplett online. 5400 Sekunden von, mit, und vor allem über den Meister der “…phantastischen und anspruchsvollen Horror-Literatur“. Wie SnagFilms verrät:

The oldest and strongest emotion of mankind is fear, and the oldest and strongest kind of fear is Fear of the Unknown.

“H.P. Lovecraft was the forefather of modern horror fiction having inspired such writers as Stephen King, Robert Bloch and Neil Gaiman. The influence of his Cthulhu mythos can be seen in film (Re-animator, Hellboy, and Alien), games (The Call of Cthulhu role playing enterprise), music (Metallica, Iron Maiden) and pop culture in general.

But what led an Old World, xenophobic gentleman to create one of literature’s most far-reaching mythologies?  What attracts even the minds of the 21st century to these stories of unspeakable abominations and cosmic gods?

LOVECRAFT: FEAR OF THE UNKNOWN is a chronicle of the life, work and mind that created these weird tales as told by many of today’s luminaries of dark fantasy including John Carpenter (The Thing), Guillermo Del Toro (Pan’s Labyrinth), Neil Gaiman (Coraline), Stuart Gordon (Re-Animator), Caitlin Kiernan (“Daughter of Hounds”) and Peter Straub (“Ghost Story”).”

Hier eine Preview (den kompletten Film gibt’s hier)- viel Spaß beim Anschauen.

Watch more free documentaries

2001 trifft auf Fraktale…

…oder anders: Sci-Fi-Autor und Futurist Sir Arthur C. Clarke zu Mandelbrot.

Der französisch-US-amerikanische Mathematiker Benoît B. Mandelbrot ist leider kürzlich im Alter von 86  Jahren verstorben. Der Forscher machte sich vor allem in seinen wegweisenden Arbeiten zur fraktalen Geometrie (er hat den Begriff Fraktal geprägt) und zur Chaosforschung verdient, wobei seine populärste Entdeckung die fraktale Mandelbrot-Menge ist. Sein Fachgebiet und seine Theorien dürften mit Sicherheit für die wenigsten Menschen wirklich verständlich sein, in der Wikipedia findet sich allerdings der folgende Absatz über seine Theorie der Mandelbrot-Menge und deren Rezeption in der Öffentlichkeit, darin heißt es:

Die Mandelbrot-Menge erlangte durch Publikationen von Bildern in den Medien Ende der 1980er Jahre einen für ein mathematisches Thema dieser Art ungewöhnlich großen Bekanntheitsgrad. Sie dürfte das populärste Fraktal und möglicherweise das populärste Objekt der zeitgenössischen Mathematik überhaupt sein.[6] Ein Aspekt neben dem enormen geometrischen Formenreichtum ist der extreme Kontrast zwischen diesem und der Einfachheit des zugrunde liegenden Algorithmus, der an biologische Systeme erinnert, bei denen nach naturwissenschaftlicher Sicht ebenfalls aus einer vergleichsweise geringen Zahl von Regeln äußerst komplexe Systeme entstehen können. Ein weiterer Aspekt ist die Nähe zur Chaostheorie, die ebenfalls in der Öffentlichkeit großes Interesse geweckt hatte. Die Mandelbrot-Menge hat auch Computerkünstler inspiriert und zu einem Aufschwung fraktaler Konzepte beigetragen. Dabei fanden und finden auch zahlreiche Modifikationen des Algorithmus Anwendung, welcher der Mandelbrot-Menge zugrunde liegt.

Für ein tieferes Verständnis von Mandelbrots Arbeit kann man allerdings eine Dokumentation heranziehen, die bereits im Jahre 1995 mit Sir Arthur C. Clarke (2001: A Space Odyssey; The Songs of Distant Earth; The Fountains of Paradise; u.v.m.) entstand. “Fractals – The Colors Of Infinity” dreht sich um Mandelbrots 1980er Entdeckung des Mandelbrot Set (M-Set). Die Doku lässt den Zuschauer in die Welt der fraktalen Geometrie eintauchen und führt schließlich auch zum “thumbprint of God.” Arthur C. Clarke spricht diese Doku und wird ergänzt durch David Gilmour (Gitarrist, Sänger und Songwriter für Pink Floyd), der den Soundtrack lieferte. Großartig, viel Spaß also dabei:

Quelle: Google Video

Übrigens kann man die DVD auch online käuflich erwerben.

Schwarmintelligenz, spielerisch

schwarmintelligenz, oder auch kollektive intelligenz ist sicher eines der zu buzzwörtern verkommenen konstrukte, die im hype um das mitmachweb und dessen kulturelle und wirtschaftliche veränderungspotenziale immer mal wieder auftauchen.

bei den netzpiloten bin ich auf das kleine spiel swarmation gestossen, welches es einem erlaubt das konstrukt schwarmintelligenz auszuprobieren.

screenshot http://www.swarmation.com

es funktioniert ganz einfach: tue dich mit anderen pixeln zusammen um die vorgegeben formen zu erreichen und kassiere dafür punkte. viel spass damit!

monsters? science is mankind’s last great hope…

…so zumindest lautet der untertitel des 2008’er dokumentarfilms “monsters from the id“, der sich mit den auswirkungen von science-fiction filmen der 50er jahre auf jugendliche beschäftigt, also jener ära, in der einige der ganz großen klassiker des genres enstanden sind – so z.b. “war of the worlds“, “them!“, “the day the earth stood still“, “the thing from another world“, “forbidden planet” und viele mehr.

aber zurück zu “monsters from the id“. hier ein kurzer trailer:

besser als die synopsis des films auf der website kann man eigentlich nicht beschreiben, was in dieser doku passiert. daher versuche ich es gar nicht erst, sondern verweise darauf:

the 1950’s was an idealistic time in american history, filled with hope, opportunity, and wonder. it was also, “the atomic age”, where new technology promised to both save humanity as well as put it in jeopardy. all of these factors gave birth to one of the most prolific genres in film history, 1950’s science fiction cinema. more then just bug eyed monsters and little green men, 1950’s sci-fi cinema provided science inspiration for millions of eager youths across the country.

while monsters and invaders of many forms have always existed in cinema, it wasn’t until the 1950’s that hollywood created a new character. this new character is the modern scientist. his predecessor, the mad scientist was evil and intent on using science for his own personal gains, no matter the outcome. with atomic energy now a part of the world everyone lived in, this type of scientist was more dangerous then ever. instead, the modern scientist was created to calm the fears associated with the atomic age. this new american citizen was brilliant, polite, thoughtful, charming and not surprisingly very good looking. just as science took the lead in much of the news of the 1950’s, the scientist became hollywood’s new leading man and a role model for young boys and girls across america.

although hollywood was mostly interested in selling tickets and popcorn, there were others that understood the power of these films and the influence they had on society. soon filmmakers like walt disney and george pal started collaborating with famed rockets scientists, werner von braun and willie ley in an effort to energize the american public and peak their interest in manned space travel. what followed were technically accurate sci-fi films that both entertained and educated the next generation of scientists in america. however as progress marched on, it was a real life event that finally sent the wheels into motion.

on october 4, 1957 the russians provided the spark in the form of the first man made satellite, sputnik. america immediately went into a panic and suddenly science and the need to match the russians in space became a top priority. from that point forward, the american government took exploratory space flight seriously and the first man they called was werner von braun. with the help of science fairs and a revamped science curriculum an inspired population worked toward one of the greatest achievement of mankind, spaceflight. along the way, sci-fi cinema and science fact worked together to change the lives of american students in ways we only dreamed of before.

through the use of the movies themselves and expert analysis from scientists and educators, monsters from the id weaves the intersecting themes of over thirty classic films in order to tell the untold story of the modern scientist and his role in inspiring a nation. the film continues to explore the psychological and cultural impact of 1950’s sci-fi cinema and asks, “where is science inspiration found today?”

den dokumentarfilm kann man als dvd käuflich erwerben, oder aber auf youtube anschauen (ca. 53min): monsters from the id

der titel “monsters from the id” bot übrigens schon einigen autoren einen rahmen, in dem sie sich damit beschäftigen konnte, wie science-fiction die gesellschaft beeinflussen. so beschäftigte sich sowohl john l. cooper, als auch e. michael jones mit diesem thema.

from gravity to rilke and back again…

gravitation, eine der vier grundlegenden (bisher bekannten) wechselwirkungen im universum (wenn auch die mit großem Abstand leichteste), beschreibt im grunde die anziehungskraft von massen untereinander. sie regte jedoch auch schon immer die phantasie von menschen an, großteils jene von schriftstellern.

scheibenwelt-autor terry pratchett schrieb in seinem roman “small gods” bereits:

gravity is a habit that is hard to shake off.

auch rené karl wilhelm johann josef maria rilke, kurz rainer-maria rilke, einer der bedeutendsten lyriker der deutschen sprache, widmete sich der gravitation in seinem dichterischem werk “das stundenbuch” (II, 16):

how surely gravity’s law,
strong as an ocean current,
takes hold of even the strongest thing
and pulls it toward the heart of the world.

each thing –
each stone, blossom, child –
is held in place.
only we, in our arrogance,
push out beyond what we belong to
for some empty freedom.

if we surrendered
to earth’s intelligence
we could rise up rooted, like trees.

instead we entangle ourselves
in knots of our own making
and struggle, lonely and confused.

so, like children, we begin again
to learn from the things,
because they are in god’s heart;
they have never left him.

this is what the things can teach us:
to fall,
patiently to trust our heaviness.
even a bird has to do that
before he can fly.

gemäss der newtonschen gravitationstheorie erzeugt jede (schwere) masse ein gravitationsfeld. in der allgemeinen relativitätstheorie geht man davon aus, dass zudem auch jede andere energieform ein solches gravitationsfeld erzeugt:

in der allgemeinen relativitätstheorie werden raum und zeit als einheit durch eine vierdimensionale pseudo-riemannsche mannigfaltigkeit beschrieben, die als raumzeit bezeichnet wird. die raumzeit wird lokal durch die anwesenheit von energie (= masse) gekrümmt. ein gegenstand, der nur dem einfluss der gravitation folgt, bewegt sich zwischen zwei raumzeitpunkten (ereignissen) stets entlang der kürzesten verbindung, gemessen mit der vierdimensionalen minkowski-metrik. dort wo die raumzeit flach ist, ist dies eine gerade. auf einer gekrümmten mannigfaltigkeit spricht man allgemein von einer geodäte. die gravitation lässt sich auf diese weise auf ein geometrisches phänomen zurückführen, für dessen erklärung keine besondere kraft mehr herangezogen werden muss….

die vierdimensionale raumzeit wird oft durch die zweidimensionale oberfläche eines dehnbaren tuches veranschaulicht. entgegen einer häufigen darstellung denke man sich dieses tuch besser in der schwerelosigkeit und frei von anderen kräften. eine massen- bzw. energieansammlung entspricht dann einer ausbeulung des tuches. alles, was sich auf der tuchoberfläche so „geradlinig wie möglich” nach art einer geodäte bewegt, würde sich innerhalb einer delle notwendig auf einer gekrümmten bahn bewegen….

vor diesem theoretischen hintergrund lässt sich dann auch die funktionalität des browsergames graviton, das sam gynn für den “18th ludum dare” wettbewerb programmierte. zu dem spiel gibt’s eigentlich nicht weiter viel zu sagen. hier eine kurze anleitung:

you move your cursor with the mouse, and points are scored by getting the enemies that chase after you to collide with each other.

a multiplier bonus is awarded for getting circles of the same colour to collide, although you won’t be concentrating too much on it when the screen is filled with enemies of all sizes and colours. there’s also no way to turn off the annoying music at the moment, and though the developer had spent an entire day playtesting graviton, the game still has a tendency to crash both my ie and firefox browser windows when the score goes past 2000 points.

und jetzt: viel spass!!!!